Meeting der Rhein-Main-Klubs: Positives Fazit
Im Vorfeld der Partie am vergangenen Freitag gegen Nürnberg hatten die Frankfurt Lions und die Young Lions alle Eishockey-Klubs im Rhein-Main-Gebiet zu einer Gesprächsrunde eingeladen, um Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu diskutieren. Mit dabei: Die Roten Teufel Bad Nauheim, der RSC Darmstadt, die EG Diez-Limburg, der EV Wiesbaden sowie der TSV Schott aus Mainz und Aschaffenburger EV aus Bayern. Von Seiten der Lions GmbH waren Sportdirektor Erich Kühnhackl und Eigentümer Siggi Schneider dabei.
Nicht nur Erich Kühnhackl war überrascht, “dass die sportlichen Rivalitäten in der Frage, wie man an einem Strang ziehen kann, so gut wie keine Rolle spielen.” Die Gruppe war sich schnell einig, dass der Eishockeysport nur gemeinsam nach vorne gebracht werden könne. Zunächst wurde der Status der Nachwuchsarbeit jedes Vereins erfasst, um daraus gemeinsame Idee zu entwickeln. Erster Schritt so eine gemeinsame Datenbank allet aktiven Nachwuchsspieler sein, die den Leistungsstand der jeweiligen Spieler wieder gibt, um eine leistungsgerechte Förderung zu gewährleisten. Zwar gab es Bedenken, dass kleinere Klubs Leistungsträger verlieren könnten. Andererseits könnten Spieler zum Einsatz kommen, die bei höherklassigen Klubs (noch) keine Spielmöglichkeit haben.
“Wir sind an diesem Tag einen großen Schritt weiter gekommen”, so Erich Kühnhackl. Grünes Licht für die gemeinsame Intitiative, die per Förderlizenzprogramm den Austausch von Spielern erleichtern soll, gab es auch vom HEV, der durch seinen 1. Vorsitzenden Bernhard Sturm vertreten war.
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