Lizenzentzug für Lions! – Weiteres Vorgehen unklar
Schock für die Frankfurt Lions: Die DEL hat den Frankfurtern am Mittwochabend vorab einseitig und mit sofortiger Wirkung den Lizenzvertrag gekündigt, da die Lions nach Auffassung der DEL zum Abschluss des Lizenzbestätigungsverfahrens ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit gemäß der Lizenzordnung der DEL nicht innerhalb der vorgegebenen Frist nachweisen konnten. Noch vor einer Woche waren die Lions sicher, die geforderten Nachbesserungen geleistet zu haben. „Ich bin schockiert“, so Lions-Boss Siggi Schneider. Die DEL wird erst am Freitag offiziell dazu Stellung nehmen.
Was genau hinter der Kündigung steckt und warum die eingereichten Unterlagen nicht ausgereicht haben, bleibt aktuell im Dunkeln, da sich die DEL bislang dazu nicht im Detail geäußert hat.
Für die Lions bleiben nun nur noch zwei Möglichkeiten: Die Anrufung des Schiedsgerichts oder der Gang über zivile Gerichte, wie es die Kassel Huskies tun. Eine Nachbesserungsfrist von Seiten der DEL gibt es nicht. Wie die Lions nun vorgehen wollen, werden sie am Donnerstag erklären. Sollte es bei der Entscheidung bleiben, würde dies zugleich die Insolvenz der Lions bedeuten. Denn der vorläufige Insolvenzverwalter Fabio Algari müsste nun das Insolvenzverfahren eröffnen, da die Lions ohne DEL-Startberechtigung keine Einkünfte haben.
Kommentare
23 Kommentare zu “Lizenzentzug für Lions! – Weiteres Vorgehen unklar”
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Unglaublich! Die DEL ist der Totengräber des Eishockeys.
Wir wollen das Derby. Auf gehts Lions kämpfen und siegen.
Die Huskies-Fans drücken Euch die Daumen, dass das nicht das letzte Wort bleibt.
Lt. Eishockeynews erhalten die Huskies auch keine Lizenz. Es ist zum kotzen.
Wenn es finanziell nicht reicht, bitte den sauberen Weg gehen, absteigen und sich wieder hocharbeiten. Auf keinen Fall sollte ein Vorgehen wie das der Huskies angestrebt werden! Löwen sind Sportsmänner!
Unfassbar! Ich bin schockiert. Es fehlen die Worte. Die DEL zerstört innerhalb von Wochen mit ihren Kapriolen die mühsam in der Öffentlichkeit durch die WM aufgebaute positive Wahrnehmung des Sports. Ich bin gespannt auf die Begründung. Wie konnte diese Entscheidung schon 2 Tage vor der eigentlichen Sitzung veröffentlicht werden? Ist der Lizenzantrag inhaltlich nicht ausreichend oder werden Formfehler vorgeworfen? Kein Derby mehr mit Kassel und Mannheim. Viel Spass in der neuen Saison.
Und dies alles weil die Commerzbank als Sponsor ausgestiegen ist. Wir haben alle diese Bank mit unserem guten Steuergeldern “gerettet”, aber für Kultur bleibt dann nichts mehr übrig? Ganz großes Kino!
Wenn sich ein Sport/Verein nicht mehr selbst trägt, ist das die Konsequenz. Ähnliches steht anderen Vereinen/Sportarten ja auch bevor. Lt. einer Analyse sind alle großen europäischen Fussballligen spätestens in 2 Jahren pleite, wenn sie weiter so ungesund wirtschaften. Ob sich die DEL mit ihrer reichen Elite aus Anschütz/SAP und Metro jemals selbst trägt, wage ich zu bezweifeln, zumal durch den Ausschluß zweier Umsatzbringer (alleine Mannheim fehlen jetzt 4 Derbys) die absolute und durschnitliche Zuschauerzahl deutlich nach unten bewegen wird. Weiterhin wird sich die kümmerliche Kulisse in Wolfsburg und Hannover kaum erhöhen und kein Düsseldorfer oder Kölner wird sagen, wenn die Lions nicht mehr kommen gehen wir eben gegen Straubing. Da der Sport dank der DEL auch in den Medien nicht präsent ist, gönne ich mir ein paar Jahre Abstinenz. Denn sie sportliche Entwicklung der DEL war in letzter Zeit nur noch durch die rosarote Fanbrille zu ertragen.
So wurde die Super WM zum Super-Rohrkrepierer.
Die Huskies bestätigen nun auch auf ihrer Homepage das die DEL ihnen die Lizenz verweigert.
Ich bin nur traurig…erst Galaxy jetzt die Lions..überall dort wo es wirklich Klasse war stirbt der Aktionsport, wenn er nicht “Fußball” heißt..mir ist schleierhaft, warum sich die Verantwortliche zur Vorbereitung auf die neue Saison aus dem Dickicht getraut haben..jeder kennt sein Kontostand und weiß was er machen muss…und steuert frühzeitig gegen…ich kann verstehen, dass die Gesseschafter nicht alleine einstehen wollen, aber hätte Gespräche nicht schon nach Weihnachten “eingeleitet” werden können? Die Sponsoren machen ihre budgets im Okt./Nov. des Vorjahres fest….übrigens, die Skyliners werden die nächsten sein….
P.S. und wann wird die Oper geschlosssen?
Die Oper…guter Witz.
Eishockey hat das gleiche Problem wie Football und bald auch Basketball: keine Lobby! Ein mittelmäßiger Fußballerstligist und ein gerade noch ausreichender Zweitligist haben eine grö0ere Lobby, da es um Fußball geht. Dass mehr Leute zu den Lions gehen, als zum FSV…ohne Wert.
Die Stadt Frankfurt sollte sich schämen, 30 mio. für den FSV übrig zu haben, aber nicht mal 600.000 € für die Lions.
Fehler haben alle gemacht, am meisten wahrscheinlich die Lionsführung. Am Ende ging es aber darum die Lions zu retten, um da kam leider weniger als nichts. So sterben Tradition und Vielfalt in einer Stadt, die damit wirbt eine Sportstadt zu sein. So hat die DEL keine Überlebenschance.
Das alles stinkt zum Himmel. Die Protagonisten sollen sich bitte mal erklären, das sind sie uns Fans schuldig.
Übrigens: sportliche Grüße nach Kassel und auch Mannheim (!) für die Solidaritätsbekundungen.
600000 Euro um die es geht? Warum hat die DEL eigentlich so lange gebraucht um zu merken das sie das Geld bar will und nicht als Bürgschaft? Bei einem Klub am Stammsitz der DEL wäre das bestimmt nicht so ein Problem…
Wo bitte bleibt der Einsatz der Spieler für den Verein? Es geht letztlich wohl nur noch um die genannten 600.000 Euro (in bar), dann wären die Lions gerettet. Das wären in etwa 15 Prozent des neuen Spieleretats. D.h. wenn alle Spieler sich zusammentun, an einem Strang ziehen und auf 15 Prozent ihres Jahresgehalts verzichten, dann wäre ihr Arbeitsplatz zumindest für die neue Saison gerettet. So haben es andere auch schon geschafft. Siehe Hannover im Vorjahr und anschließend wurden sie Deutscher Meister!Bisher hat sich nur Ian Gordon zu Gehaltseinbußen öffentlich bereiterklärt. Doch sollten die Spieler jetzt nicht einmal die Initiative ergreifen und von sich aus Gehaltskürzungen anbieten, so wie es z.B. schon bei Opel gewesen ist und funktioniert hat? Wo bitte ist denn unser Kapitän, der sich für so etwas engagieren sollte oder hat er bereits wieder woanders unterschrieben, nachdem er ja schon im Vorjahr vor den Gehaltsabstrichen in Hannover zu uns geflohen ist und damit die Meisterschaft leider verpaßt hat…
Ich hoffe sehr, daß sich zum Schluß doch noch einer oder viele unserer erbarmen und das fehlende Geld bis morgen der DEL-Versammlung auf den Tisch legen.
Die Lions bewarben sich einst Anfang der 2000er Jahre mit dem Slogan “FIGHT CLUB”. Es ist höchste Zeit zu fighten. Besser kämpfend untergehen als wie ein Waschlappen.
man kann den verantwortlichen nur gratulieren.
Was gerd schröder in über 10 jahren aufgebaut hat,
wurde unter der jetzigen Führung innerhalb kürzester zeit zugrunde gerichtet.
Die Huskies zeigen der DEL was Kampfgeist ist. Respekt! Da können sich die Lions ein Beispiel nehmen.
Huskies und DEL verhandeln über Kompromisslösung. Ein Blick auf Huskies Online lohnt sich. Dort steht das auch die Lions zum jetzigen Zeitpunkt immer noch Gesellschafter ohne Lizenz sind.
ich bin traurig und zugleich wütend wie die verantwortlichen den verein runtergewirtschaftet haben .versteh auch nicht warum frankfurt die metropolenstadt nur geld für fusballhat ist eishockey denen nichts wert?hätte gerne die duelle aev gegen lions gesehen übrigens ich bin zwar ein panther aber finde es trotzdem ziemlich traurig
Ich möchte mich einmal für die vielen aufmunternden Worte und die Anteilnahme von Fans anderer DEL Teams bedanken! Auch ich bin sehr traurig mitansehen zu müssen, wie unser Eishockey Verein nun zum zweiten Mal Pleite geht. Ich gehe nun seit 23 Jahren zum Eishockey in Frankfurt, habe selbst bis vor einigen Jahren für die 2. Mannschaft gespielt und das alles schon einmal mitgemacht. Man muß ehrlich zugeben, daß es ohne die Gesellschafter um Siggi Schneider schon seit zwei Jahren kein DEL Eishockey mehr in Frankfurt geben würde, da diese mehr als 2,5 Mio Euro Altschulden des verstorbenen Gerd Schröder seinerzeit übernommen hatten. Dem gebührt auch mein großer Dank! Allerdings scheint sich in den letzten beiden Jahren auch einiges an unprofessionellem wirtschaftlichem Gebaren eingeschlichen zu haben. Wem es fast eine Saison nicht gelingt, einen Trikotsponsor für den Rücken zu finden und der sich über den gesunkenen Zuschauerschnitt beklagt, obwohl dieser um rund 1.000 Zuschauer über dem eingeplanten Durchschnitt liegt und der sich einen teuren und erfolglosen Sportdirektor, namens Erich Kühnhackl, leistet, dem kann man eben nicht weiterhelfen. Und jetzt den schwarzen Peter noch auf die Frankfurter Wirtschaft schieben, halte ich auch für ganz schlechten Stil. Schließlich hat die Geschäftsleitung seit Monaten die Möglichkeit gehabt, neue Sponsoren zu finden und wundert sich jetzt, daß es ihr auf die Schnelle in den letzten 2-3 Wochen nicht gelungen ist. Herr Schneider hat es versäumt, einen Marketingspezialisten, anstatt einem sogenannten “Sportdirektor” einzustellen und da sollte er sich endlich einmal an die eigene Nase fassen und die Fehler nicht immer bei anderen suchen. Erst war es die Stadt Frankfurt, die seit Jahren geduldig auf ausstehende Zahlungen der Hallenmiete wartet und jetzt ist die Wirtschaft in Frankfurt der Sündenbock. Doch leider hilft uns das alles nun nicht mehr weiter und wieder einmal sind die Fans am Ende der Dumme. Ich bewundere wirklich die Hartnäckigkeit und den Einfallsreichtum des neuen Eigentümers der Kassel Huskies, auch wenn es manchmal etwas seltsam anmutet. Doch dort wird noch gekämpft, während ich den Eindruck habe, das bei uns das letzte Wort schon gesprochen ist und wir wieder ganz unten anfangen müssen. Es ist wirklich alles sehr, sehr traurig…
Die Meldung, dass die Lions nicht vors Schiedsgericht ziehen hat geschockt und das letzte Fünkchen Hoffnung getötet. Trotzdem ist die Entscheidung vernünftig und zwar aus zwei Gründen:
Die Spieler, die uns besonders in der letzten Saison teilweise begeistert haben, bekommen jetzt noch die Chance sich neue Arbeitgeber zu suchen. Nach endlosen juristischen Verfahren, wie sie z.B die Huskies jetzt durchziehen, wäre dies sicher nur noch eingeschränkt möglich. Hätte man nach juristischen Klimmzügen evtl. doch noch eine Lizenz bekommen wären wegen der Gehaltskürzungen
die Besten sowieso gegangen und es wäre eine Rumpftruppe geblieben, und spätestens nach der dritten Niederlage in Folge hätte es auf den Rängen geheissen: Es wär´ besser gewese wenn die im Juli uffgeheert hädde!
Eishockey war Kult in Frankfurt, so manches Spiel hatte mehr Rasse, Klasse, Tempo und Spannung als es das Gekicke der Eintracht je haben wird. Und alles vor fairem Publikum, dass auch einem Spieler des Gegners applaudiert hat, wenn er nach einer Verletzung wieder aufs Eis kam.
It must have been love, but it´s over now……
Es bleibt mein Fanschal, der Bembelsong und die Erinnerung an viele schöne Abende in der Eissporthalle.
Freiheit für´s Gummihuhn…………….
Mein Mitgefühl als Skyliner Fan.
Vielleicht sieht man sich mal in der Ballsporthalle!
Ja ich war schon dabei als es Eintracht Frankfurt hies und der Manager noch G.Herold. Es gab viele Hochs und auch manche Tiefs. Aus Eintracht Frankfurt wurde der ESC und man hat immer ne super Stimmung in der Halle gehabt. Nun ist diese Ära vorbei. Natürlich gibt es noch den Nachwuchs und vielleicht in 6-7 Jahren auch wieder in der höchsten Klasse aber bisdahin ist es ein weiter und stolpirgier Weg den wir nun gemeinsam bestreiten können.
Also bisdahin
Solong Lions