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3 Punkte gewonnen – Slaney verletzt - “Oppi” mit neuer Bestmarke

Das war mal wieder ein Auswärtsspiel nach dem Geschmack von Lions-Trainer Rich Chernomaz: „Wir haben stark begonnen und aus unseren Chancen endlich auch Tore gemacht.“ Tatsächlich war die 3:1-Führung nach dem ersten Drittel in Hamburg letztlich vorentscheidend (auch wenn es streng genommen keine „Vorentscheidung“ gibt). Dennoch gingen die Lions mit dieser Führung gekonnt um, schossen zunächst das 4:1 und verteidigten in der Schlussphase das knappe 4:3 über die Zeit. „Wir waren das bessere Team, vor allem hat die Mannschaft gut zusammengehalten“, so Chernomaz weiter. Kurios: 3 Mal haben die Lions in der aktuellen Saison 5:3 gegen die Freezers gewonnen, einmal 5:2, also immer fünf Tore geschossen.

“Wright Kandidat für Vertragsverlängerung”

Herausragend dabei die 3. Reihe um Jamie Wright, Thomas Oppenheimer und Christoph Gawlik, die 3 der 5 Tore markierte. „Notnagel“ Wright, erst im Dezember lizenziert, avanciert dabei immer mehr zu einem der Top-Ausländer im Team. In 17 Spielen gelangen im 15 Punkte, darunter 7 Tore. In Hamburg machte er einen 3-Punkte-Spiel. Und in den Schlusssekunden legte Wright das empty-net-goal für Schneider auf, obwohl er selbst leicht das Tor hätte machen können. „Unter diesen Umständen ist Jamie definitiv ein Kandidat für eine Vertragsverlängerung“, so Manager Dwayne Norris. Eine offene und faire Aussage angesichts der Tatsache, dass Norris und Chernomaz den Kandier noch zu Saisonbeginn nicht für Lions-tauglich befunden hatten.
Getrübt wurde der Sieg durch die Verletzung John Slaneys im Schlussdrittel, als er nach einem geblockten Schuss mit großen Schmerzen vom Eis gebracht werden musste. Erste Diagnose: Leistenverletzung mit möglichem Adduktorenriss. Falls sich dies bestätigt, könnte für Slaney die Saison beendet sein.

Ulmer und Oppi auf Rekordjagd

Interessante Statistik-Details: +++Derek Hahn spielte in Hamburg exakt sein 1100. Bully der Saison, Bilanz: 600:500. +++Nick Angell, im Januar mitunter ein „Wackelkandidat“, addierte nach +1 gegen Düsseldorf in Hamburg +3 in der Plus/Minus-Statistik dazu.+++Thomas Oppenheimer hat seit dem Hamburg-Spiel seine persönliche Bestmarke bei den Lions erzielt: 12 Punkte, davon sechs Tore. Damit hat er zugleich seinen Rookie-Torrekord aus der Saison 06/07 egalisiert.+++Jeff Ulmer ist auf Rekordjagd: Mit seinen bislang 28 Toren in 44 Spielen hat er seine eigene Lions-Bestmarken aus der Saison 06/07 (25) schon jetzt übertroffen, zur zweitbesten Marke (Norris/2003/04) fehlt ihm noch ein Tor, zu Pat Lebeaus Rekord aus dem Jahr 2004/05 (33 in 63 Spielen) noch fünf.

Kommentare

3 Kommentare zu “3 Punkte gewonnen – Slaney verletzt - “Oppi” mit neuer Bestmarke”

  1. Tobias am Sa 06.02.10 08:51

    “Wright Kandidat für Vertragsverlängerung”
    …das man diese Worte noch jemals aus dem Munde eines Verantwortlichen der Frankfurt Lions hören würde, hätten die meistern noch vor 2 Monaten für unmöglich gehalten….
    Eine mehr als interessante Entwicklung, wenn man die vergleichsweise schwache sportliche Bilanz in der letzten Saison (ja, trotz langer Verletzung und vielen Defense-Einsätzen - es war aber für eine AL-Lizenz zu wenig) und den Eiertanz vor Beginn dieser Saison (Lizenz ja nein ja) anschaut. Rein sportlich auf Basis des in den letzten Wochen gezeigten aber durchaus begrüßenswert. Da ist JW wirklich zu einem unserer absoluten TOP-Spieler geworden (un das gerade in einer Zeit, in der sich einige vermeintliche “Big Names” - Hahn, Schneider, Tenute - eine erschreckend lange Auszeit nehmen.

  2. Rainer am Mo 08.02.10 07:39

    Ich würde die Leistung der Löwen vor allem zu Hause mit “Haben Ihr Geld nicht verdient” bewerten. Grottenschlecht, was sogenannte Profis da abliefern. Ich würde manchmal am liebesten den Namen Löwen in Gurken oder so umwandeln. Jedes Jahr wird die Mannschaft besser nur leider der Tabellenplatz und das Spiel nicht. Es werden immer 2 oder auch mehr Wege Stürmer verpflichtet, vielleicht sollte man mal einen richtigen Knipser holen. Mein Freund und ich haben das Powerplay längst in Play umgetauft. Ich vermute es wird wieder nichts für die ersten “Sechs” reichen aber dann können sie auch wieder früher in den “verdienten” Urlaub.

  3. Klaus am Mo 08.02.10 13:31

    Zitat:”Big Names” - Hahn, Schneider, Tenute -”
    Hm, vielleicht spiegelt das die Erwartungshaltung einiger Zuschauer in Ffm wider. Big names sind für mich weder Hahn, noch Schneider oder Tenute. Im Vergleich zu Wright schon mal gar nicht.
    Zum Vergleich: bei Wright stehen 124 NHL Spiele und 12 Tore zu Buche. Bei Hahn, Schneider und Tenute: zusammen…….1 Spiel (Tenute)

    Auch ich dachte, die Mannschaft habe sich nach den letzten Siegen gefangen. Leider bleibt die Unbeständigkeit die einzige Konstante.

    Aber ich wiederhole mich gerne: sie steht da, wo sie hingehört. Von der Leistungsstärke wie vom Etat.

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