Chernomaz: Ich könnte in die Luft gehen!
Die Marke Stuyvesant ist ein bisschen in Vergessenheit geraten. „Wer wird denn gleich in die Luft gehen…“ Sie wissen schon. Am Freitagabend in Berlin wurde ein brandneuer Werbespot gedreht: Großaufnahme Rich Chernomaz, selbst zwei Stunden nach der 3:5-Niederlage gegen die Eisbären war er noch geladen. Der Zoom im Hotel fährt ran: „Fuck, fuck, fuck – jetzt brauch ich ne Stuyvesant!“ - Aber, aber – wer wird denn gleich…
Aber man kann ihn verstehen: „Blöder kann man ein Spiel nicht verlieren.“ 36:17 Schüsse standen für die Lions zu Buche, zwei Drittel lang machten sie eines ihrer besten Auswärtsspiele der Saison, lagen 3:1 beim Tabellenführer und Meister vorne. „Und dann haben wir uns ins eigene Knie geschossen.“ Eine dämliche Strafe von Jamie Wright nach einem Bully in der Offensive-Zone: 3:3. Dann gleich drei Strafen binnen drei Minuten. Gerade so überstanden, dann bei einer angezeigten weiteren Strafe das 3:4. „Super. Wieder einen Weg gefunden, zu verlieren“, meint Chernomaz sarkastisch.
Die Situation ist nun unversehens dramatisch für die Lions geworden. 50 Spieltage waren sie unter den Top-Sechs. Nun sind sie rausgefallen bis auf Platz acht. Ein Sieg gegen Nürnberg am Sonntag alleine reicht nicht mehr, Wolfsburg oder Augsburg dürfen nicht gewinnen. Schon am Donnerstag hatte Manager Dwayne Norris gesagt: „Die Spieler sind ganz allein verantwortlich für die Lage in der wir sind. Ob oben oder unten. Es gibt keine Ausreden mehr.“
Tja…


