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Easy going - oder: die Farbe Lila

Manchmal bliebt die eigene Leistung ein Rätsel wie die der Lions am Sonntag gegen Iserlohn, als die Lions plötzlich innerhalb von sechs Minuten die Partie von 1:3 auf 4:3 drehten. Manchmal wundert man sich über den Gegner. Sicher, die Duisburger Füchse gehörten mit ihren bescheidenen 14 Punkten aus 22 Spielen nicht gerade zu den Angst einflößenden Gegnern der Liga, gewannen aber immerhin schon in Berlin, gegen Mannheim oder Köln und auch gegen die Lions zu Hause. Was sie am Dienstag im ersten Drittel ablieferten, war allerdings beschämend: „Wir waren mit dem 1:4 noch gut bedient“, gestand deren Trainer Didi Hegen. Gut bedient deshalb, weil die Lions den Rest der Partie mit halber Kraft beendeten.
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Osterloh drohen 3 Monate Pause!

Diesen Trip nach Kassel werden die Lions noch lange in unschöner Erinnerung haben. Erst setzte es diese völlig unnötige 1:2-Niederlage, als die Lions den Huskies zunächst das Siegtor auf dem Geschenketeller präsentierten und sich dann in der Schlussphase mit sieben Minuten Unterzahl jeder Ausgleichschance beraubten. Dann verloren sie auch noch gleich drei Spieler.
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Kampf der Systeme

Manchmal reicht die Würdigung kaum eines Blickes, wenn sich zur Pressekonferenz nach dem Spiel die Trainer treffen, wie zwischen Hamburgs Bill Stewart und Rich Chernomaz, dann aber wird noch geplauscht, oder analysiert. So unterhielten sich „Cherno“ und DEG-Coach Harold Kreis zusammen mit Dwayne Norris noch eine Weile über „System-Fragen“.
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Pause macht die Lions hungrig

Das waren drei „big points“ für die Lions in Krefeld. „Die Jungs waren nach der Pause hungrig auf Spiel“, sah Jamie Bartman den Schlüssel für den Sieg. Co-Trainer Bartman hatte gemeinsam mit Manager Dwayne Norris den gesperrten Rich Chernomaz vertreten, der nur auf der Tribüne Platz nehmen konnte. Im Nachhinein ein gemütlicher Abend, doch das Auslassen bester Chancen ließ den Puls zwischenzeitlich höher schlagen.
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Hockeytown Frankfurt – das deutsche Montreal

Wow, was für eine Rückkehr nach Frankfurt! 17 Jahre nach dem letzten Auftritt der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft in Frankfurt bereiteten die Fans beim Spiel des Deutschland-Cups gegen die Slowakei (5:2) dem Team einen überwältigenden Empfang. „Eine Riesen-Stimmung selbst bei einem nicht-deutschem Spiel wie unserem gegen Kanada“, meinte der Schweizer Trainer Ralph Krueger verblüfft. Und DEB-Präsident Franz Reindl staunte: „Ich bin total überrascht. Das ist sensationell. Wir werden künftig Frankfurt in unsere Planungen wieder stark mit einbeziehen.“ Und, auch wenn es keiner gestehen wollte, wird sich der DEB darüber ärgern, die Olympia-Qualifikation 2009 nach Hannover vergeben zu haben.
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